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It’s Kind of a Funny Story
Druck, Stress, Depression, Suizidversuch. Dies sind die Themen dieser Tragikkomödie, in der ein Teenager herausfinden muss, worauf es im Leben wirklich ankommt. Warum dieser Film jedoch alles andere als traurig ist und warum Zach Galifianakis auch in einer tragischen Rolle extrem unterhaltsam ist, erfahrt ihr in unserem Review. It’s Kind of a Funny Story

STORY

Der 16-jährige Craig Gilner (Keir Gilchrist) steht vor einer schwerwiegenden Entscheidung. Entweder begeht er Selbstmord, um seinem Prüfungsstress und seinem Liebeskummer zu entkommen, oder er sucht sich Hilfe. Er entscheidet sich für Letzteres und drängt auf eine Einweisung in die Psychatrie. Da die Kinder- und Jugendstation umgebaut wird, wird er kurzerhand auf der Erwachsenenstation untergebracht, wo er von dem Patienten Bobby (Zach Galifianakis) herumgeführt wird. Craig fühlt sich zunächst völlig fehl am Platz und sucht einen Ausweg aus dem Krankenhaus. Doch nach und nach lebt er sich ein. Nicht zuletzt durch die Hilfe von Bobby, sondern auch von einer weiteren jungen Patientin, Noelle (Emma Roberts) . Es entsteht eine engere Beziehung zwischen den beiden und für Craig gilt es herauszufinden, wie er seine Depressionen bewältigen kann.

Die Story wirkt tragisch und ernst. Doch die sehr humvorvolle Darstellung und die gut geschriebenen, ironischen Dialoge lockern den Plot extrem auf. Besonders die Rolle von Bobby reißt den Zuschauer immer wieder aus traurigen Momenten heraus. Er hat immer einen trockenen und lustigen Spruch auf den Lippen und ist im Zusammenspiel mit den anderen Patienten der Station ein Highlight des Films.

 

BILD

An dem Bild der Blu-ray gibt es nichts auszusetzen. Die Farbgebung ist für das Setting gut gewählt. Die hellgrauen,
hellblauen und weißen Farben einer Krankenhausstation dominieren das Bild. Farbenfroher sind die Szenen, in denen kurz
aus den tragischen Settings ausgebrochen wird, wie zum Beispiel Craig’s Traumsequenzen oder dessen gemalten Bilder.
Auffällig sind die detaillreichen Gesichter auf denen wirklich jede Unreinheit zu erkennen ist.

 

 

 

 

 

TON

Für einen Film der viel auf Dialoge setzt war der Ton völlig ausreichend. Leider hat man es versäumt der Umgebung mehr Leben einzuhauchen. Die Station ist sehr ruhig. Es sind kaum Ärzte oder sonstiges Personal zu sehen bzw. zu hören.

Ein Raumgefühl kam nur in wenigen Szenen, wie zum Beispiel durch die Rufe des jüdischen Patienten, auf.

 

EXTRAS

Leider liegt hier nur Standardkost vor. Die Outtakes sind zwar, gerade auch durch Zach Galifianakis, höchst amüsant, doch das war es dann auch schon. Das “Behind The Scenes” kommt eher einem TV-Werbespot gleich, in dem sich die Beteiligten sagen, wie toll sie doch alle sind.

 

 

FAZIT

Der Film “It’s Kind of a Funny Story” ist sehr unterhaltend. Zach Galifianakis spielt die Rolle eines depressiven und suizidgefährdeten Patienten überraschend gut. Auf den klassischen Hau-Drauf-Humor eines Hangovers wird verzichtet, trotzdem konnte er mich aber mindestens genau so oft zum Lachen bringen. Jedoch bleibt der Film zum größten Teil ziemlich oberflächlich. Die Handlung erinnert eher an eine leichte Teenie-Komödie und verlangt nicht viel vom Zuschauer ab. Trotz allem kann ich den Film für einen Sonntagnachmittag ohne Bedenken empfehlen, denn “It’s Kind Of A Funny Story” ist in der Tat eine irgendwie lustige kleine Geschichte.

 

 


Bewertungen

Story
7/10
Bild
8/10
Sound
6/10
Extras
5/10
Fazit
7/10
It’s Kind of a Funny Story
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